Zwiebelkuchen

Zwiebelkuchen – einfaches Rezept von meiner Mutter

Heute mache ich ein typisches Herbstgericht für euch, einen Zwiebelkuchen. Das Rezept habe ich von meiner Mutter und es ist wirklich sehr einfach. Man braucht lediglich einen einfachen Hefeteig und für den Belag Zwiebeln, Eier, Schmand, Kümmel, Zucker, Salz und Pfeffer.

Zutaten

Für die Zwiebelmasse

  • 1 kleiner Sack Zwiebeln (1,5kg)
  • 2 Eier
  • 2 Becher Schmand
  • Kümmel
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • Öl

Für den Hefeteig

  • 500g Weizenmehl
  • 350 ml Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 EL Honig
  • etw. Salz

Die Zutaten reichen für ein großes oder zwei kleine Bleche Zwiebelkuchen.

Vorbereitung

Als erstes bereite ich den Hefeteig vor, da dieser ruhen und gehen muss. Ich habe mich an diesem Grundrezept orientiert. Als erstes gebe ich Mehl und Wasser in eine Schüssel, dazu kommen die Hefe (mit den Händen etwas zerbröseln), Salz und ein großzügiger Esslöffel Honig. Dann alles verrühren und ordentlich mit einem Knethaken durchkneten. Mit den Händen wäre keine gute Idee, da der Teig wirklich sehr klebrig ist. Den Teig stelle ich dann abgedeckt zum Gehen. Ich habe ja viel Hefe drin, also 30-45 Minuten reichen.

In der Zeit, die mein Hefeteig zum gehen braucht, schneide ich 1-1,5 kg Zwiebeln klein. Das ist leider eine sehr unschöne Arbeit. Zum Glück habe ich einen Zwiebelhacker, damit geht es wirklich einfach und vor allem ohne tränende Augen.

Zwiebelkuchen zubereiten und backen

Der schlimmste Teil ist geschafft, die Zwiebeln sind klein geschnitten. Die dünste ich jetzt in einer großen Bratpfanne mit reichlich Olivenöl glasig. Danach würze ich sie mit Salz, Pfeffer, reichlich Zucker und Kümmel. Jetzt nehme ich die Zwiebeln vom Herd, damit die sie etwas abkühlen können.

In der Zwischenzeit ist der Hefeteig mächtig gegangen. Ich nehme mir erstmal die Hälfte von dem Teig und rolle ihn dünn aus. Die Arbeitsplatte und den Teig mehle ich ordentlich ein. Dabei bloß nicht mit Mehl sparen, es klebt sonst einfach nur an den Händen und am Nudelholz. Aber mit ausreichend Mehl kein Problem.

Die Zwiebelmasse ist jetzt etwas abgekühlt und nun gebe ich zwei Becher Schmand, sowie zwei Eier dazu. Jetzt die Masse ordentlich verrühren und ggf. nochmal abschmecken. Den ausgerollten Teig gebe ich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und Steche mit einer Gabel Löcher in den Boden. Jetzt kommt die Zwiebelmasse dick auf den Boden.

Ich mache eine Hälfte des Kuchens klassisch nach dem Rezept von meiner Mutter und die andere Hälfte mit etwas Speck. Ich habe vom Metzger ein schönes Stück Speck und schneide mir 2-3 Scheiben runter, die ich dann noch in Würfel schneide. Den gewürfelten Speck brate in nun in einer kleinen Pfanne aus und gebe in auf die eine Hälfte des Zwiebelkuchen. Jetzt kommt der Zwiebelkuchen für ca. 45 Minuten in den Vorgeheizten Ofen (190°C, Umluft).

Wie schmeckt der Zwiebelkuchen?

Jetzt muss ich mich mal selber loben. Der ist mir wirklich sehr gut gelungen. Der Honig im Hefeteig gibt dem Boden eine wirklich interessante Note. Der Boden ist knusprig, aber nicht zu fest geworden. Die Zwiebelmasse schmeckt richtig gut. Am Zucker habe ich nicht gespart, was den Zwiebelkuchen eine angenehme Süße gibt. Der Speck auf der einen Hälfte gibt einen schönen, würzigen Kontrast zur Cremig-Süßen Zwiebelmasse. Das kleine Blech war schnell verputzt.

Wenn euch mein Rezept gefällt, mach es doch mal nach. Und schreibt mir auf Twitter oder Facebook, wie es euch geschmeckt hat.

Arne

Zusammenfassung
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Zwiebelkuchen
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